Heute, mit über 50 Filialen, annähernd 2.000 Mitarbeitenden und mehr als 200.000 Mitgliedern, nehmen wir unser Jubiläum zum Anlass, unsere Geschichte auf besondere Weise zu erzählen – digital, erstmals multimedial und begleitet von Archivstücken, die ausdrücken was Zahlen nie könnten.
Wir freuen uns, dass Sie uns begleiten. Und wünschen viel Freude auf der Reise durch unsere Geschichte.
Große Banken arbeiteten für Großgrundbesitzer und Industrie. Wer als Handwerksbetrieb oder Fuhrmannsfamilie etwas aufbauen wollte, hatte kaum Chancen auf Unterstützung. Kredite? Wenn überhaupt, dann zu Bedingungen, die viele in die Abhängigkeit führten.
Aus dieser Not heraus entstand eine Idee: Menschen schlossen sich zusammen, um sich gegenseitig zu helfen. Ohne Staat, ohne große Namen. Nur mit Vertrauen, Eigenverantwortung und dem Willen, es gemeinsam besser zu machen. „Hilfe zur Selbsthilfe“ – so lautete das Prinzip.
Auch in Berlin-Brandenburg fiel diese Idee auf fruchtbaren Boden. In kleinen Städten, in Dörfern, bei Bäcker*innen, Schneider*innen, Wirt*innen und Wagenbauer*innen. Sie alle trugen dazu bei, eine Bewegung entstehen zu lassen, die über Jahrzehnte tragfähig blieb. Eine Bewegung, aus der später die Berliner Volksbank hervorging.
Das älteste erhaltene Dokument im Archiv: ein handgeschriebenes Protokollbuch. Es zeigt, wie die frühen Genossenschaften funktionierten. Wer sich traf, was besprochen wurde, wie entschieden wurde. Ohne staatliche Vorgaben, nur getragen von Vertrauen und Verantwortung.





















Exponat: Protokollbuch des Ausschusses vom Vorschuss- und Spar-Verein in Gransee (1865)
Ein Protokollbuch aus dem Jahr 1865. Sitzungen eines Vorschuss- und Spar-Vereins in Brandenburg, sorgfältig dokumentiert.
Es ebnete den Weg für eine transparente Selbstverwaltung. Gemeinschaft wurde nicht nur gedacht, sondern gelebt.
Ein echtes Bekenntnis zur Verantwortung – mit Namen, Berufen und Unterschriften. So wurde Gemeinschaft sichtbar.
In dieser Liste wurde nichts dem Zufall überlassen: sauber gebunden, klar strukturiert, handschriftlich geführt. Wer hier verzeichnet war, war Teil der Gemeinschaft – mit Namen, Beruf, Eintrittsdatum und Unterschrift. Es waren keine anonymen Zahlen, sondern echte Menschen: Tischler*innen, Schuster*innen, Gastwirt*innen, Fuhrleute. Jede Eintragung bedeutete Verantwortung, für sich und für andere. Die Liste war mehr als ein Verzeichnis. Sie war ein Bekenntnis.

Exponat: Liste der Genossen – Beelitzer Genossenschaftsbank e.G.m.u.H. (1875)
Eine gebundene Mitgliederliste aus dem Jahr 1875 – mit persönlichen Angaben und Unterschriften.
Sie machte sichtbar, wer mittrug und mitentschied – und wie aus vielen Einzelnen ein tragfähiges Wir wurde.
Sie erinnert daran, dass Gemeinschaft nicht abstrakt ist, sondern beginnt, wenn Menschen sich eintragen. Für andere. Und für sich.
1917, mitten im Ersten Weltkrieg, feierte die Spandauer Bank ihr 50-jähriges Bestehen.
Der gebundene Jubiläumsbericht blickte zurück auf Gründung, Wachstum und Krisen. Was ihn besonders machte: Er erschien in einem Moment, in dem vieles ins Wanken geriet. Und dennoch hielt die Bank fest – an ihrem Selbstverständnis und an der Gemeinschaft, die sie trug. Ein Zeichen von Weitsicht und Kontinuität. Und ein Beweis, dass Stabilität möglich blieb, selbst in schwierigen Zeiten.

Exponat: Jubiläumsbericht der Spandauer Bank (1917)
Ein gebundenes Heft aus dem Jahr 1917. Herausgegeben zum 50-jährigen Bestehen der Spandauer Bank.
Es belegt die Tragfähigkeit der Genossenschaftsidee. Selbst in der Krise handlungsfähig, getragen von Verantwortung.
Es zeigt, dass Widerstandskraft zur Identität der Berliner Volksbank gehört – von Anfang an.
Als das Geschäft wuchs und Zahlen komplexer wurden, brachte die Burroughs-Maschine Ordnung ins System. Mechanisch, präzise, effizient. Sie machte Rechenarbeit schneller, sauberer und verlässlicher. Ein Fortschritt im Alltag, der Vertrauen nicht ersetzte, sondern unterstützte.

Exponat: Burroughs Buchungs- und Additionsmaschine (ca. 1910–1930)
Eine vollmechanische Buchungsmaschine mit Kolonnentastatur. Genutzt im Arbeitsalltag der Genossenschaftsbanken.
Sie schuf Übersicht und Tempo. Ein technologischer Schritt hin zur modernen Bankpraxis.
Sie zeigt, dass Technik nicht an die Stelle der Gemeinschaft tritt, sondern ihr Rückgrat stärken kann.
Jeder Kreditantrag war ein Balanceakt zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Diese Akte zeigt den gesamten Weg: vom ersten Antrag über Sicherheiten und interne Bewertungen bis zum notariellen Abschluss. Sie steht für einen sorgfältigen Umgang mit Verantwortung – und für eine Bank, die genau hinsah, bevor sie Ja sagte.

Exponat: Kreditakte der Volksbank Spandau eGmbH (1932)
Eine vollständige Kreditakte von 1932 mit Antrag, Sicherheiten, Bewertung und Notarprotokoll.
Sie macht nachvollziehbar, wie ernst Entscheidungen genommen wurden. Auf Augenhöhe, mit klarer Verantwortung.
Weil Nähe, Prüfung und Vertrauen damals wie heute die Grundlage für Entwicklung bilden.
Banken gab es nicht mehr. Die Alliierten hatten alle Institute geschlossen. Geld war wertlos, Vertrauen ein rares Gut. Wer dennoch weitermachte, braucht mehr als einen Plan. Er brauchte Überzeugung. Und den Glauben an Gemeinschaft.
Die Idee der Genossenschaft überstand auch diese Zeit. Nicht als Denkmal, sondern als Werkzeug. Wer früher konkurrierte, rückte nun zusammen. Volksbanken schlossen sich freiwillig zusammen. Weil klar war: Nur gemeinsam gibt es eine Zukunft.
So begann die Geschichte der Berliner Volksbank. Mit einem Kompromiss, der Stärke zeigte. Mit Gesprächen, die Mut verlangten. Und mit einer Entscheidung, die den Weg bereitete für alles, was danach kam.
Nach dem Krieg war Berlin unter Besatzung, alle Banken geschlossen, wirtschaftliches Handeln blockiert. Wer wieder arbeiten wollte, musste sich erklären. Wer eine Bank gründen wollte, brauchte eine Genehmigung.
Diese Protokolle zeigen, wie hartnäckig Vertreter der Volksbanken mit den vier Besatzungsmächten verhandelten. Für Eigenständigkeit, für das Genossenschaftsprinzip und gegen staatliche Eingliederung.

Exponat: Protokolle zum Austausch mit den alliierten Besatzungsmächten (1945)
Mehrere Schriftstücke aus dem Jahr 1945: Notizen, maschinenschriftliche Briefe, Protokolle mit Stempeln der Alliierten.
Diese Gespräche ermöglichten die Gründung. Sie waren der unsichtbare Anfang – dort, wo aus Willen Wirklichkeit wurde.
Sie zeigen, wie viel Überzeugungskraft nötig war, um in einer zerstörten Stadt wieder anzufangen.
Die Alliierten genehmigten nur eine einzige private Bank für ganz Berlin. Also schlossen sich mehrere, vormals eigenständige Volksbanken zusammen. Nicht aus Schwäche, sondern aus Weitsicht.
Am 16. Januar 1946 beschlossen die Mitglieder auf der Gründerversammlung gemeinsam ein Stück Geschichte: das Gründungsstatut der Berliner Volksbank. Ein Akt der demokratischen Selbstbestimmung. Und der Beginn einer neuen Gemeinschaft.


Exponat: Gründungsstatut der Berliner Volksbank (1946)
Ein offizielles, legitimiertes Dokument: das erste Statut der Berliner Volksbank.
Es begründete die Berliner Volksbank als Zusammenschluss. Getragen von Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen.
Weil es zeigt, wie Zusammenarbeit auch in widrigsten Zeiten neue Wege eröffnet und bis heute das rechtliche Fundament bildet.
Papier war knapp, Strom unzuverlässig. Doch das hielt niemanden vom Arbeiten ab. Diese mechanische Schreibmaschine war eines der wichtigsten Werkzeuge beim Aufbau der Berliner Volksbank. Sie schrieb die ersten Anträge, Verträge, Protokolle und damit Geschichte.

Exponat: Mechanische Schreibmaschine „S&N Triumph“ (ca. 1946)
Eine vollmechanische Schreibmaschine aus der Nachkriegszeit mit deutschen Tastenkappen und Metallgehäuse.
Sie brachte Struktur in den Alltag. Dokumente konnten zuverlässig erstellt und weitergegeben werden.
Weil sie zeigt, wie mit einfachsten Mitteln Verbindlichkeit und Fortschritt entstehen konnten.
Protokolle, Formulare, Anweisungen: sie alle mussten an Mitarbeitende und Filialen in ganz Berlin verteilt werden. Der Roneo-Duplicator war dafür unverzichtbar: mechanisch, schnell – und besonders wichtig – unabhängig vom Strom. Wer einen besaß, war im Vorteil.

Exponat: Roneo-Duplicator No. 1x (ca. 1946)
Ein handbetriebener Vervielfältiger mit Walze und Kurbel.
Er machte es möglich, Informationen effizient und schnell zu verbreiten.
Weil er zeigt, wie wichtig der Austausch war in einer Zeit wo sich so vieles änderte.
Hier trafen sich Hoffnung und Alltag: Der Kassenschalter war der Ort, an dem Menschen ihre erste Auszahlung erhielten, ein Konto eröffneten oder einfach nach Sicherheit suchten. Hinter der Glasscheibe saß kein Apparat, sondern ein Mensch. Einer, der zuhörte, beriet und half. Der Schalter war das Gesicht der Bank.

Exponat: Historischer Kassenschalter mit Rolljalousie (ca. 1948)
Ein hölzerner Kassenschalter mit Milchglas, Rolljalousie und Ablagefächern.
Er brachte Struktur in den Alltag und schuf Nähe zwischen Bank und Mensch.
Weil Vertrauen nicht abstrakt beginnt, sondern persönlich.
Auch die Berliner Volksbank spürte den Bruch. Die Zentrale lag im Osten, die meisten Filialen im Westen. Was eben noch gemeinsam war, wurde nun aufgeteilt. Nicht freiwillig, sondern weil es zwangsläufig nicht anders ging.
Doch aus der Unsicherheit wuchs ein neuer Wille. Ein Gesetz brachte Klarheit, neue Strukturen entstanden. Im Osten ging die Bank einen anderen Weg. Eingebunden in ein neues System, verlor sie an Selbstständigkeit – blieb aber nah am Handwerk, nah an den Menschen. Zwei Seiten, zwei Realitäten. Noch gab es Wege dazwischen. Noch war nicht alles verloren.
Was vorher ein Netz war, wurde zur Nahtstelle zwischen zwei Welten. Diese Karte zeigt die Filialstandorte der Berliner Volksbank vor der Teilung – ein funktionierendes System über Bezirke hinweg.
Doch nach der Währungsreform 1948, nach Blockaden und stillen Abbrüchen war alles anders. Der Osten war abgeschnitten, die Zentrale nicht mehr erreichbar. Die Karte – einst Planungsgrundlage – wurde zum Symbol des Bruchs.
Sie blieb erhalten. Vielleicht, weil sie mehr war als Papier. Vielleicht, weil sie zeigte, was einmal möglich war. Vielleicht weil die Hoffnung blieb.
Auf der Karte eingezeichnet ist die damalige Zentrale in der Brüderstraße 3, die nach dem Mauerbau jenseits der Grenze lag und für die Berliner Volksbank (West) nicht mehr erreichbar war.







Exponat: Erste Karte der Filialstandorte (1946)
Eine Karte mit den Filialstandorten der Berliner Volksbank vor der Teilung.
Sie markiert den Wendepunkt: den Verlust der gemeinsamen Steuerung und den Beginn zweier getrennt organisierter Systeme.
Weil sie erinnert, wie fragil Zusammenhalt sein kann und wie wichtig es ist, selbst im Bruch an Verbindung zu glauben.
Nach dem Bruch organisierten sich beide Seiten neu. Was gemeinsam begann, verlief nun getrennt. Im Westen bezog die Berliner Volksbank 1958 ihre neue Zentrale am Kaiserdamm 86, mit rotierendem Logo auf dem Dach. Ein Zeichen von Präsenz im Stadtbild.
Im Osten war die Berliner Volksbank bereits 1952 ins „Haus des Handwerks“ eingezogen, offiziell übergeben von Friedrich Ebert Jr, dem Ost-Berliner Oberbürgermeister. Ein Gebäude mit historischer Fassade, Symbol für die Verbindung von Handwerk und Sozialismus.
Zwei Gebäude. Zwei Realitäten. Beide Ausdruck ihrer Zeit. Beide auf ihre Weise ein Versuch, Verlässlichkeit zu zeigen.

Exponat: Gegenüberstellung der Zentralen (Berliner Volksbank (West) & Berliner Volksbank (Ost)) (1958 & 1952)
Zwei Fotografien: das West-Gebäude am Kaiserdamm mit Logo, das Ost-Gebäude, repräsentativ, historisch.
Sie spiegeln die Spaltung. Zeigen aber auch den Willen, unter neuen Bedingungen weiter Verantwortung zu übernehmen.
Weil sie belegen, dass Nähe und Stabilität auch in gegensätzlichen Systemen gesucht wurden, wenn auch auf verschiedenen Wegen.
Wenn kleine Beträge große Bedeutung haben, braucht es pragmatische Lösungen. Münzen wurden nicht gezählt, sondern gewogen: schnell, präzise, zuverlässig.
Die Tafelwaage stand dabei für den Geist dieser Zeit: anpacken, vereinfachen, weiterarbeiten.

Exponat: Tafelwaage TACHO (ca. 1950er Jahre)
Eine robuste Plattformwaage mit Anzeige. Fahrbar für den täglichen Einsatz in der Verwaltung.
Sie vereinfachte das Zählen von Münzen und half, den Arbeitsalltag effizient zu organisieren.
Weil sie zeigt, dass Fortschritt nicht immer Technik bedeutet. Manchmal reicht ein klug eingesetztes Werkzeug.
Nach der Teilung waren Briefe mehr als Papier. Sie waren Verbindung. Die Frankiermaschine half, diesen Austausch aufrechtzuerhalten und mit ihm die Verbindung zwischen Bank und Mitgliedern.
Täglich wurden hunderte Schreiben versendet. An Mitglieder, Behörden, Partnerunternehmen. Kommunikation wurde zum Kitt, der das Auseinanderdriften bremste.

Exponat: Francotyp-Frankiermaschine (ca. 1950er/1960er Jahre)
Eine mechanische Frankiermaschine mit Handkurbel und Portoscheiben.
Sie sicherte den reibungslosen Postverkehr und damit Sichtbarkeit, Verlässlichkeit und Präsenz.
Weil sie zeigt, wie wichtig gelebte Kommunikation war. Gerade, wenn politische Grenzen Verbindungen erschwerten.
Nach der Trennung war vieles unklar. Zuständigkeiten, Abläufe, Prozesse. Aber die Zahlen mussten stimmen.
Die Registriermaschine half, Ordnung zu schaffen. Sie erfasste Beträge, druckte Belege, dokumentierte Entscheidungen – im Schalterbetrieb, in der Buchhaltung, überall dort, wo Präzision gefragt war.

Exponat: Rechen- und Registriermaschine Anker (ca. 1950er/1960er Jahre)
Eine elektro-mechanische Rechen- und Registriermaschine mit Tastatur, Druckwerk und Summenanzeige.
Sie beschleunigte Prozesse und sorgte für Sicherheit im Tagesgeschäft – in einer Zeit des strukturellen Umbruchs.
Weil sie zeigt, dass Verlässlichkeit oft im Verborgenen arbeitet.
Doch Aufgeben kam nicht infrage. In West-Berlin begann ein Kraftakt: improvisieren, neu denken, weitermachen. Im Osten wurde aus der Genossenschaft eine Staatsbank – zentralisiert, gelenkt, entfremdet. Zwei Banken, zwei Systeme – verbunden durch ihren Ursprung. Und durch das Versprechen, für die Menschen da zu sein.
Die Teilung war ein Bruch. Aber keine Ausrede. Wer Verantwortung trägt, sucht nach Lösungen. Auch unter härtesten Bedingungen.
1963 eröffnete die Berliner Volksbank (West) den ersten Autoschalter Berlins mitten in Steglitz. In einer Stadt, die zur Insel geworden war, brachte die Bank ihre Leistungen direkt ans Autofenster. Überweisungen, Auszahlungen, Kontoauszüge: alles ohne auszusteigen.
Was pragmatisch klingt, war ein mutiges Zeichen. Ein neues Format für eine neue Realität – nah dran, trotz Distanz. Der Schalter wurde zum Symbol: Wer Wege verliert, schafft neue.


Exponat: Foto des Autoschalters in Steglitz (1963)
Ein Foto des ersten Autoschalters der Berliner Volksbank (West), eröffnet 1963 in Steglitz.
Er war ein frühes Beispiel für Kundennähe durch Innovation und half, in einer isolierten Stadt flexibel zu bleiben.
Weil er zeigt, wie die Bank immer wieder neue Wege findet, um für ihre Mitglieder da zu sein, ganz gleich, wie die Welt sich verändert.
Nur wenige Monate nach dem Mauerbau gründete die Berliner Volksbank im Schwarzwald ein neues Institut: die Liebenzeller Bank. Als Reserve. Als Absicherung. Für den Fall, dass West-Berlin ganz abgeschottet werden würde.
Viele Mitglieder aus West-Berlin wollten in dieser angespannten Lage ihr Vermögen außerhalb der Stadt absichern. Die neue Bank wurde so zu einem sicheren Hafen: ein stabiles Institut auf westdeutschem Boden, über das Kapital transferiert und bewahrt werden konnte. Eine Art Anker für den Ernstfall. Und für das Versprechen, handlungsfähig zu bleiben, wenn andere Wege versperrt waren.
Was von außen wie Vorsicht aussah, war in Wahrheit tiefste Verantwortung. Die Bank dachte weiter über Stadtgrenzen hinaus, für die Sicherheit ihrer Mitglieder.

Exponat: 2. Jahresabschluss der Liebenzeller Bank (1963)
Der zweite Jahresabschluss der Liebenzeller Bank von 1963 – das älteste erhaltene Dokument zur Verbindung zwischen Berlin und Bad Liebenzell im Archiv der Berliner Volksbank.
Die Neugründung sicherte Strukturen und Kapital außerhalb Berlins. Ein Zeichen für vorausschauendes Handeln in unsicheren Zeiten.
Weil er zeigt, dass genossenschaftliche Verantwortung nicht mit Mauern endet, sondern vorausdenkt, um gemeinsam stark zu bleiben.
Wenn Wege zu lang waren oder Mauern sie versperrten, kam die Bank eben selbst vorbei. Der Bank-Bus der Berliner Volksbank (West) war mehr als ein mobiles Büro: Er war ein Versprechen.
Er brachte Beratung in entlegene Kieze, Sichtbarkeit ins Stadtbild und Nähe, wo sie sonst kaum noch möglich war. Ein fahrbarer Beweis für die Haltung der Bank: erreichbar bleiben. Immer.

Exponat: Historischer Bank-Bus (Foto, 1970er/80er Jahre)
Ein Foto des Bank-Busses aus den 1970er/80er Jahren, mit Werbung und Servicetheke.
Der Bus brachte Service dorthin, wo keine Filiale war und verkörperte Präsenz trotz geografischer Grenzen.
Weil er zeigt, dass Nähe keine Frage der Entfernung ist, sondern des Wollens. Und dass genossenschaftliches Denken sich bewegen kann.
1977 brachte die Berliner Volksbank (West) ein eigenes Magazin heraus: „inform“. Für Mitglieder, Kundschaft und Mitarbeitende. Als Einladung zum Mitdenken, Mitreden, Mitgestalten.
Modern aufbereitet, klar im Ton, nah an den Menschen: Das Magazin war ein echtes Novum. Und ein Zeichen dafür, dass Gemeinschaft mehr ist als Verwaltung und vom Austausch lebt.

Exponat: Magazin „inform“ – Information für Teilhaber, Kunden und Mitarbeitende (1977)
Ein Exemplar des Mitgliedermagazins „inform“ von 1977 – mit Artikeln, Fotos und genossenschaftlichen Themen.
„inform“ schuf Transparenz und Vertrauen – es machte aus Lesenden Beteiligte.
Weil Kommunikation ein Grundpfeiler der Gemeinschaft ist und dieses Magazin zeigte, wie offen und zeitgemäß sie gestaltet sein kann.
Sie summte, sie ratterte und sie war ein echter Fortschritt im Büroalltag. Die IBM Selectric revolutionierte die Arbeit der Berliner Volksbank: elektrisch, effizient, präzise.
Ob Verträge, Rundschreiben oder persönliche Briefe, mit ihr wurden Informationen nicht nur getippt, sondern geformt.

Exponat: IBM Selectric Schreibmaschine (ca. 1970er–1980er Jahre)
Elektrische Schreibmaschine mit Typenrad („Golfball“), QWERTZ-Tastatur und robustem Gehäuse.
Sie brachte Tempo und Qualität in die Kommunikation: intern wie extern.
Weil gute Technik Vertrauen stärkt, wenn sie genutzt wird, um Menschen zu erreichen, nicht zu ersetzen.
Was dieser Rechner lieferte, war mehr als ein Ergebnis: es war ein Beweis. Der „Ricomac 1000 P“ brachte Präzision, Tempo und Nachvollziehbarkeit in die Abläufe der Berliner Volksbank. Jeder Rechenschritt wurde dokumentiert, jeder Betrag belegt. In einer Zeit, in der es auf Klarheit ankam, war dieser Tischrechner ein Werkzeug, das mitgerechnet – und mitgetragen hat.

Exponat: Elektronischer Tischrechner „Ricomac 1000 P“ (ca. 1970er–1980er Jahre)
Elektronischer Tischrechner mit Druckwerk: Eingaben über das Tastenfeld, Ausgabe auf Papierstreifen.
Er beschleunigte Abläufe in Buchhaltung und Kasse und machte Buchungen nachvollziehbar.
Weil Transparenz und Verantwortung auch in Technik ihren Ausdruck finden, damals auf Papier, heute digital.
Für die Berliner Volksbank begann eine Zeit zwischen Euphorie und Ausnahmezustand. Zwischen der Rückkehr nach Ost-Berlin und dem Aufbruch nach Brandenburg. Vieles war offen. Alles war in Bewegung.
13. September 1990: Zwei Aufsichtsräte, zwei Vorstände, ein Vertrag und ein Video, das den Wendepunkt festhielt. Nur ein Jahr nach dem Mauerfall wurde besiegelt, was zuvor undenkbar war: Die Berliner Volksbank (Ost) und die Berliner Volksbank (West) wurden wieder eins. Was jahrzehntelang getrennt war, wuchs zusammen.
Exponat: Videoausschnitt der Vertragsunterzeichnung zur Fusion zwischen Berliner Volksbank (Ost) und die Berliner Volksbank (West) (1990)
Eine Videoaufnahme der Vertragsunterzeichnung zur Fusion der beiden Berliner Volksbanken vom 13. September 1990.
Sie markiert den Übergang von der Teilung zur Einheit und den Beginn eines neuen Kapitels: organisatorisch, menschlich, kulturell.
Weil sie zeigt, was möglich ist, wenn Vertrauen stärker ist als die Systemgrenzen und daraus gemeinsame Verantwortung wird.
Mit der D-Mark kam nicht nur eine neue Währung, sondern auch ein neues Gefühl der Unsicherheit. Viele Münzen, besonders im Osten, waren beschädigt oder unbrauchbar. Vertrauen in das neue System musste im Kleinen beginnen. Etwa mit diesem einfachen Prüfgerät.
Die Toleranzlehre sortierte aus, was nicht passte. Und machte damit sichtbar, wie sorgsam mit dem Fundament des Bankgeschäfts umgegangen wurde: dem Geld.

Exponat: Münzprüfgerät „Toleranzlehre“ (ca. 1992)
Ein handliches Prüfgerät aus Aluminium zur Größenkontrolle von Münzen.
Es half, große Münzmengen effizient und korrekt zu sortieren, wichtig in einer Übergangszeit mit vielen Altbeständen und Unsicherheiten.
Weil es zeigt, dass Vertrauen nicht mit großen Gesten beginnt, sondern mit Präzision im Detail. Und ein Zeichen, dass vieles, was heute selbstverständlich ist, einst absolutes Neuland war.
Alles war in Bewegung: neue Kunden, neue Standorte, neue Prozesse. Doch wer nach vorn will, muss wissen, was zurückliegt. Alte Verträge, Kontobewegungen, Mitgliedsdaten. Der Mikrofilm war das Gedächtnis der Bank.
Mit dem mobilen Lesegerät wurde dieses Wissen überall verfügbar, auch in frisch eröffneten Filialen. So wurde Vergangenheit nutzbar, wo Zukunft gestaltet wurde.

Exponat: Mobiles Mikrofilmlesegerät „FR 5 portable“, ca. 1990
Ein tragbares Mikrofilmlesegerät mit faltbarem Display, Beleuchtung und mechanischer Navigation.
Es ermöglichte ortsunabhängigen Zugriff auf zentrale Unterlagen. Ein Vorteil in einer Übergangszeit, die klare Daten und schnelle Antworten brauchte.
Weil es zeigt, dass Kontinuität kein Luxus ist, sondern ein Werkzeug: für Vertrauen, für Verantwortung – und für einen Neuanfang mit Erinnerung.
Die Mauer war weg und mit ihr der Wachstumsstopp. Die Berliner Volksbank nutzte die Chance und richtete den Blick auf Brandenburg. Diese Karte zeigt, wie aus einer Stadtbank ein regionaler Akteur wurde.
Erstmals wurde strukturiert geplant, wie neue Regionen erschlossen werden können. Jede Linie, jeder Kreis war ein Vorstoß ins Unbekannte und ein Schritt in Richtung Zukunft.

Exponat: Karte „Marktgebiete“ (1995)
Eine Übersichtskarte aus dem Jahr 1995 mit eingezeichneten Marktgebieten, geplanten Filialen und Expansionsachsen rund um Berlin.
Sie markiert den Startpunkt einer strategischen Erweiterung. Aus einem Stadtnetz wurde ein regionales Netzwerk mit neuem Selbstverständnis.
Weil sie zeigt, dass Wachstum nicht nur Mut braucht, sondern auch Richtung. Und dass Berlin und Brandenburg nicht Grenze und Zentrum sind, sondern zwei Seiten einer gemeinsamen Aufgabe.
Nach der Wende änderte sich nicht nur das System, sondern auch, wie Menschen Banken begegnen wollten. Die Berliner Volksbank investierte in den Osten – strukturell und gestalterisch. Schalter wurden zu Beratungsinseln, Grau zu Licht, Funktion zu Dialog. Architektur wurde zur Haltung.

Exponat: Wandel der Filialarchitektur nach der Wiedervereinigung (ca. 1990er Jahre)
Fotografien, die den Umbau ostdeutscher Filialen dokumentieren. Von funktionaler DDR-Ausstattung zu modernen, offenen Bankräumen.
Die neue Gestaltung signalisierte: Wir sind da, mit Respekt vor der Vergangenheit und einem Versprechen für die Zukunft.
Weil Räume prägen, wie wir einander begegnen. Und weil jede Veränderung beginnt, wenn der Ort dafür stimmt.
Eine neue Zentrale war geplant, neue Systeme wurden eingeführt. Doch kaum war der Aufbruch begonnen, geriet er ins Wanken: wirtschaftlicher Druck, Fusionen und Unsicherheit. Zwischen Fortschritt und Umbruch galt es, Haltung zu bewahren. Der Optimismus war greifbar. Bis die Realität zurückschlug.
Mitte der 1990er-Jahre plante die Berliner Volksbank ihren größten architektonischen Aufbruch seit der Wiedervereinigung: eine eigene, repräsentative Zentrale. Der Siegerentwurf eines Wettbewerbs lag vor, der Bau schien greifbar. Doch das Projekt wurde nie realisiert. Die wirtschaftliche Lage zwang zum Umdenken.
Der Entwurf blieb, als Zeichen einer Hoffnung, die mutig war, aber ihrer Zeit zu weit voraus.




Exponat: Verworfener Neubau einer eigenen Zentrale (1996)
Architekturentwürfe für eine neue Zentrale der Berliner Volksbank
Das nicht gebaute Gebäude steht für eine verpasste Chance und für einen Moment, in dem Realismus wichtiger war als Symbolik.
Weil er zeigt, wie eng Vision und Wirklichkeit beieinanderliegen. Und dass Kurswechsel manchmal klüger sind als Weitermachen um jeden Preis.
Mitte der 1990er hielten Selbstbedienungsgeräte Einzug in die Filialen: Geldautomaten, Kontoauszugsdrucker, moderne Terminals. Für die Kundschaft bedeutete das mehr Flexibilität. Für die Bank tiefgreifende Veränderungen im Serviceverständnis.
Bankgeschäfte wurden schneller, unabhängiger, technischer. Der persönliche Kontakt wich zum Teil dem Bildschirm. Ein leiser, aber entscheidender Schritt in die Zukunft.

Exponat: Geldautomat und Kontoauszugsdrucker (1996)
Ein typischer Selbstbedienungsbereich mit Geldautomat und Kontoauszugsdrucker. Standardausstattung ab Mitte der 1990er.
Die Geräte veränderten Gewohnheiten. Mitglieder konnten erstmals unabhängig von Öffnungszeiten Bankgeschäfte erledigen.
Sie markieren den Beginn eines Trends, der bis heute anhält: Mehr Selbstständigkeit, weniger Wartezeit. Aber auch die Frage, wie Nähe trotz Technik bleibt.
Ende der 1990er wagte sich die Berliner Volksbank auf ein neues Terrain: TV-Werbung. In kurzen, pointierten Spots präsentierte sie ihre Stärken, sprach gezielt verschiedene Zielgruppen an und zeigte, dass moderne Banken mehr können als Zahlen und Zinsen.
Die Werbespots waren weitaus mehr als Marketing, sie spiegelten das Selbstbild einer Bank wider, die bereit war, in den Dialog zu gehen. Mit Witz, Haltung und einem sicheren Gespür für ihre Rolle in der Region.
Exponat: Werbespot der Berliner Volksbank (ca. 1998)
TV-Werbespot der Berliner Volksbank, ausgestrahlt ca. 1998.
Die Spots markierten einen neuen Umgang mit Öffentlichkeit und Marke. Sie machten die Bank in Berlin und Brandenburg sichtbarer und gaben ihr eine moderne, sympathische Stimme.
Weil sie zeigen, dass auch Banken eine Haltung haben dürfen. Und dass Vertrauen nicht nur durch Leistung wächst, sondern auch durch Persönlichkeit.
1999 war das Jahr der Entscheidung: Drei Berliner Genossenschaftsbanken schlossen sich zusammen. Was auf dem Papier nach einer einfachen Strategie klang, war in Wirklichkeit ein Kraftakt. Strukturen mussten zusammengeführt, Kulturen vereint und Vertrauen neu aufgebaut werden.
Diese Urkunde markierte den Beginn einer neuen Phase – mit Mut, Offenheit und der Überzeugung, dass es nur gemeinsam weiterging.

Exponat: Fusionsurkunde mit der GrundkreditBank eG – Köpenicker Bank (1999)
Die Fusionsurkunde der Berliner Volksbank eG mit der GrundkreditBank eG – Köpenicker Bank, notariell beglaubigt 1999.
Sie bildet den rechtlichen und organisatorischen Startpunkt für ein gemeinsames Institut: größer, stabiler, aber auch herausgefordert durch Integration.
Weil sie zeigt, dass Zusammenschlüsse mehr sind als Zahlen. Sie sind Entscheidungen für ein gemeinsames Morgen.
Mit dem Umzug an den Potsdamer Platz kehrte die Berliner Volksbank ins Zentrum zurück. Die neue Zentrale war mehr als ein Gebäude. Sie war ein Signal: Wir gestalten mit.
Doch der Aufbruch war nicht von Dauer. Wirtschaftlicher Druck führte dazu, dass das Gebäude wenige Jahre später wieder aufgegeben wurde. Was blieb, war ein Moment voller Zuversicht und der Mut, sich Raum zu nehmen.

Exponat: Foto vom Potsdamer Platz / neue Zentrale (1998–1999)
Ein Foto des Volksbank-Centers am Potsdamer Platz: moderne Architektur, auffälliges Logo, mitten in Berlins Neustart.
Die Zentrale stand für Selbstbewusstsein in einer unsicheren Zeit und für den Wunsch, ein aktiver Teil des neuen Berlins zu sein.
Weil es zeigt, dass sich Stärke auch in Haltung ausdrückt, selbst wenn man später einen Schritt zurückgehen muss.
Nach der Fusion war vieles ungewohnt: neue Teams, neue Abläufe, neue Erwartungen. „ORANGENblau“, die erste gemeinsame Mitarbeitendenzeitschrift, gab diesem Wandel eine Stimme. Sie berichtete ehrlich, verbindend, nah.
Ob Erfolge, Herausforderungen oder persönliche Geschichten, die Zeitschrift wurde zum Bindeglied in einer Organisation im Umbruch. Sie half, Orientierung zu geben. Und schuf Identifikation dort, wo gerade alles neu war.

Exponat: ORANGENblau – Die Mitarbeitendenzeitschrift (1999)
Die Erstausgabe der Zeitschrift „ORANGENblau“ aus dem Jahr 1999, mit Artikeln, Fotos und Stimmen aus dem Innenleben der Bank.
Sie machte das Unsichtbare sichtbar: die Emotionen und Perspektiven hinter der Veränderung.
Weil sie zeigt, dass echte Integration mit Zuhören beginnt und mit dem Mut, Geschichten zu erzählen, bevor sie Statistiken werden.
Ob mit mobilen Geldautomaten, Beratung in der Brandenburger Region oder neuem Magazin: Die Bank blieb bei den Menschen. Und sie wuchs über sich hinaus: kulturell, architektonisch, unternehmerisch. Die Genossenschaft erfand sich neu, ohne sich zu verlieren.
2005 brachte die Berliner Volksbank einen Geldautomaten auf Rädern ins Rollen, montiert auf einem knatternden Piaggio. Der „ZasterLaster“ war klein, laut, auffällig – und traf einen Nerv. Er stand auf Märkten, Festivals, in Kiezen. Überall dort, wo kein Geldautomat erreichbar war. Eine schräge Idee, die funktionierte. Weil sie zeigt, was zählt: nah dran sein, wenn andere fern sind.
Exponat: Piaggio APE TM mit integriertem Geldautomaten (2005)
Ein umgebauter Piaggio APE TM mit integriertem Geldautomaten.
Der ZasterLaster war europaweit einer der ersten mobilen Automaten und machte Bargeldversorgung sichtbar, mobil und menschlich.
Weil er zeigt, wie aus einem echten Bedürfnis eine pragmatische Lösung werden kann und wie Kundennähe ganz konkret aussieht: mit drei Rädern und einem Piepton.
2007 brachte die Berliner Volksbank EC-Karten mit Tiermotiven heraus. In Zusammenarbeit mit dem Zoo und dem Tierpark. Giraffe, Panda oder Pinguin: Die Karten steckten nicht nur im Portemonnaie, sondern blieben im Kopf. Was spielerisch wirkte, war strategisch klug: Über 100.000 Karten wurden ausgegeben, viele Neukunden gewonnen. Ein kleines Stück Plastik, das Nähe und Identifikation schuf.

Exponat: EC-Karten mit Tiermotiven, Kooperation Zoo Berlin (ab 2007)
Farbig gestaltete EC-Karten mit Motiven aus Zoo und Tierpark.
Die Karten brachten Regionalität ins Banking.
Weil Kundennähe manchmal da entsteht, wo man sie nicht erwartet. Zwischen Panda und PIN-Eingabe.
Seit 2018 fährt ein voll ausgestatteter Beratungsbus der Berliner Volksbank regelmäßig Orte in Brandenburg an, in denen es keine Filialen mehr gibt. Zwischen Kirche und Gemeindezentrum wird er zum Treffpunkt für Beratung, Austausch und Präsenz.
Der Bus zeigt: Verantwortung endet nicht an Stadtgrenzen. Und echte Nähe braucht nicht immer ein Gebäude. Manchmal reichen vier Räder und ein Ansprechpartner.

Exponat: Mobiler Beratungsbus mit festen Haltepunkten in Brandenburg (2018)
Ein auffällig gebrandeter Bus, ausgestattet wie eine kleine Filiale – mit Wartebereich, Beratungsplatz und technischer Infrastruktur.
Er ermöglicht persönliche Beratung dort, wo andere längst abgezogen sind.
Weil der Bus für genossenschaftliche Haltung steht: präsent sein, wo man gebraucht wird.
2020 erschien die erste Ausgabe von „m.“ – dem neuen Magazin für Mitglieder der Berliner Volksbank. Es erzählt von Menschen, Projekten und Perspektiven aus Berlin und Brandenburg. Gedruckt oder digital, aber immer persönlich – „m.“ bringt die Genossenschaftsidee ins Heute.

Exponat: Mitgliedermagazin „m.“ (seit 2020)
Erstausgaben des Magazins „m.“ – hochwertig gestaltet, mit Reportagen, Porträts und Themen aus der Region.
„m.“ zeigt: Mitglieder stehen im Mittelpunkt. Das Magazin macht Engagement sichtbar und stärkt den genossenschaftlichen Dialog.
Weil starke Gemeinschaft Kommunikation braucht, die verbindet. Verständlich, menschlich, relevant.
Mit dem QVB kehrte die Berliner Volksbank zurück in die City-West. Das Quartier bedeutet für die Bank dabei mehr als nur eine Zentrale: es ist ein Zeichen. Für Stabilität, für Offenheit, für Wandel. Offene Räume, neue Arbeitsformen, nachhaltige Architektur: Das QVB stellte Wachstum dar und die Bereitschaft, sich aktiv mit dem Morgen zu befassen.






















Exponat: Neubau der Zentrale – Quartier Berliner Volksbank (QVB), ab 2019
Visualisierungen des QVB.
Nach Jahren der Konsolidierung entstand hier ein neues Zentrum. Für die Mitglieder, Mitarbeitenden und Begegnung.
Weil Haltung Raum braucht. Das QVB zeigt: Wer Wandel ernst meint, muss ihn auch bauen.
2025 übernahm die Berliner Volksbank die traditionsreiche Privatbank ABK.
Ein ungewöhnlicher Schritt für eine Genossenschaft, aber ein strategisch kluger. Es war ein Bekenntnis zu Wachstum mit Maß. Und ein Symbol dafür, dass Stärke dann entsteht, wenn man Verantwortung übernimmt – für sich, für andere und für die Region.

Exponat: Pressefoto zur Ankündigung der Übernahme der Allgemeine Beamten Bank (ABK) (2024)
Pressefoto zur Ankündigung der Übernahme mit ABK-Gründer Jörg Woltmann (links) und Vorstandsvorsitzendem der Berliner Volksbank Carsten Jung (rechts): ein gemeinsamer Auftritt zweier Welten.
Die Berliner Volksbank erschloss neue Kundengruppen und Geschäftsfelder. Blieb dabei jedoch ihrer Identität als Genossenschaft treu.
Weil es zeigt: Auch große Schritte lassen sich partnerschaftlich gehen, wenn man Haltung hat.
Was wir machen, hat Hand und Fuß. Unsere Wurzeln liegen hier – in der Region, bei den Menschen. Wir handeln souverän, entscheiden mit Erfahrung und gestalten mit Weitblick – mutig und zukunftsorientiert. Stillstand liegt uns nicht.
Wir wissen, wer wir sind. Wir wissen, was wir können. Und wir wissen, wohin wir wollen.
Wurzeln in der Region. Flügel für die Zukunft.